Wochenbettbetreuung

 

Hausbesuche der Hebamme in der Wochenbettzeit beinhalten neben medizinischer Betreuung auch die Begleitung in einen neuen Lebensabschnitt für Kind, Mutter und Vater.


Betreuung des Neugeborenen:

• Beobachtung des allgemeinen Zustandes des Neugeborenen ( z.B. Hautfarbe, Schlaf- und Trinkverhalten, …)

• Anleitung zur Nabelpflege

• allgemeine Pflegeanleitung, Umgang mit dem Baby

• Ernährungsberatung

• Hilfe bei Verdauungsproblemen, Hautausschlag und anderen Beschwerden

• Blutentnahme für den Stoffwechseltest zwischen dem 2. bis 5. Lebenstag dürfen Hebammen im Moment wegen des neuen Gen-Diagnostikgesetzes so ohne weiteres nicht mehr abnehmen. Erkundigen Sie sich über die Momentane Vorgehensweise bei Ihrem Kinderarzt und Ihrer Hebamme

Betreuung der Mutter

• Beratung bei körperlichen und seelischen Verstimmungen

• Anleitung zum pfleglichen Umgang mit sich selbst

• Kontrolle der Gebärmutterrückbildung und der Wundheilung

• Hilfe und Unterstützung beim Stillen und Brustproblemen

• Anleitung zur Wochenbettgymnastik Allgemein können alle Fragen, die sich für die Familie im Zusammenleben mit einem Neugeborenen ergeben, erörtert werden. Außerdem können Kontakte zu Rückbildungskursen, Babymassagekursen, Still- und Krabbelgruppen, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen vermittelt werden.

Wie oft kommt deine Hebamme

Die Anzahl der Wochenbettbesuche in den ersten 10 Tagen orientieren sich am Bedarf, egal ob Sie Ihr Kind zu Hause, im Geburtshaus oder in der Klinik bekommen haben. Danach geht die Betreuung bis zum Ende der 8. Woche je nach Bedarf weiter, es können bis zu 16 Besuchen abgerechnet werden. Sie regeln das individuell mit mir. Auf ärztliche Anordnung sind meine Hebammenbesuche auch nach der 8. Woche möglich (z.B. wenn Ihr Kind nach der Geburt noch längere Zeit in der Kinderklinik verbracht hat).

Während der gesamten Stillzeit bin ich Ansprechpartnerin zu Themen wie: Zufüttern, Kinderernährung, Fragen zum Abstillen, usw. Nehmen Sie bitte schon in der Schwangerschaft Kontakt zu mir auf, um sich im Wochenbett nicht noch mit organisatorischen Telefonaten zu belasten. Bei geplanter ambulanter Entbindung ist ein Beratungsgespräch und persönliches Kennenlernen zu empfehlen.